Als
Treiber wird der Dragster
DWH 227 verwendet.
Wir haben damit 46l Bassreflex !
Info
Der Sub wird aus einem Verbund zweier Materialien gebaut,
nämlich aus MDF und Spanplatte. Das hat nicht nur
den Vorteil schierer Materialstärke zur Ruhigstellung
der Wände, sondern bietet auch weitere Vorteile.
Die Kombination der beiden an sich schon guten Baumaterialien
ergibt in der Summe ein noch besseres. Denn das unterschiedliche
Schwingungsverhalten von MDF und Spanplatte kommt dem
neuen Material zugute. Vereinfacht gesagt erbt das neue
Material nur die guten Resonanzeigenschaften seiner Ausgangsstoffe,
nicht jedoch die schlechten.
Weiterhin kommt es darauf an, das Gehäuse auch konstruktiv
zu stabilisieren. Deshalb haben wir einen Holztunnel statt
eines Kunststoffrohres vorgesehen, der auch noch Ver-steifungsleisten
verpasst bekommt. Eine Ringversteifung in der Box komplettiert
die Antischwingungsmaßnahmen.
Werkzeug
Wir greifen wegen der schrägen Wände selbst
zur Säge, da im Baumarkt oder Holzhandel nur rechte
Winkel geschnitten werden. Daher ist eine Kreissäge
Pflicht, um die Schrägen der Platten zu sägen.
Weiterhin benutzen wir eine Oberfräse, für die
zwei verschiedene Fräsköpfe vorhanden sein müssen.
Ein Nutfräser wird für die Schallwandfräsungen
gebraucht, mit einem Bündigfräser geht es an
die Glättung der Kanten.
Zuschnitt
Das Holz sollte man sich größer als benötigt
zuschneiden lassen, bereits im ersten Schritt, der Herstellung
der zweischichtigen Platten, treten sonst Ungenauigkeiten
auf. Man selbst sollte dagegen auf gute Maßhaltigkeit
achten, außer bei den Seitenteilen. Hier muss sowieso
noch gesägt und gefräst werden, da es für
den Hobbyisten schwierig bis unmöglich ist, so exakt
zu sägen und zusammenzufügen, dass alles auf
den Zehntelmillimeter passt.
Wir haben die Seiten der Einfachheit halber rechteckig
gelassen. Genaues Nachdenken ist bei den Schnitten der
Schrägen geboten. Es gibt sowohl trapezförmige
als auch parallelo-grammförmige Teile, hier ist schnell
mal ein falscher Schnitt gemacht, und das Werkstück
ist hin. Bleibt noch der Hinweis, alles vor der Kleberei
probehalber einmal „trocken" zusammenzusetzen
los
gehts ...